Eine Gefühlsliste für Kinder (mit einfachen Erklärungen)

Eine Referenzliste von Gefühlen für Kinder, nach Familien geordnet, mit kindgerechten Erklärungen, um Gefühle zu benennen und darüber zu sprechen.

Referenztabellen Zuletzt aktualisiert: 1 Min. Lesezeit

Ein Gefühl zu benennen ist der erste Schritt, um damit umzugehen. Diese Referenz ordnet häufige Gefühle in Familien mit einfachen, kindgerechten Erklärungen, die du im Gespräch oder beim Vorlesen nutzen kannst.

Grundlegende Gefühlsfamilien

Gefühle nach Familien geordnet
FamilieVerwandte GefühleEinfach gesagt
Freudefröhlich, aufgeregt, stolz, dankbar, ruhigEin warmes, leichtes Gefühl im Inneren
Traurigkeiteinsam, enttäuscht, verletzt, bedrücktEin schweres Gefühl, manchmal mit Tränen
Wutfrustriert, genervt, eifersüchtig, mürrischEin heißes Gefühl, wenn etwas ungerecht wirkt
Angstbesorgt, nervös, schüchtern, ängstlichEin aufgeschrecktes Gefühl, wenn etwas unsicher wirkt
Überraschungerstaunt, verwirrt, neugierig, schockiertEin plötzliches Gefühl, wenn etwas unerwartet ist
Liebefreundlich, fürsorglich, sicher, verbundenEin sanftes Gefühl der Nähe zu jemandem

So nutzt du diese Liste mit einem Kind

  • Benenne, was du siehst: „Es sieht aus, als wärst du frustriert.“
  • Nimm das Gefühl an, bevor du das Problem löst.
  • Nutze Geschichten, um die Gefühle von Figuren zu erkennen und darüber zu sprechen.
  • Halte die Wörter einfach und lass das Kind sie mit der Zeit übernehmen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Gefühle sollte ein kleines Kind kennen?
Beginne mit den Grundfamilien – Freude, Traurigkeit, Wut, Angst – und ergänze Nuancen (frustriert, nervös, stolz), wenn das Kind wächst.
Ist es schlecht, Wut oder Angst zu fühlen?
Kein Gefühl ist „schlecht“. Gefühle sind Signale. Ziel ist, sie zu benennen und eine hilfreiche Reaktion zu wählen, nicht sie zu vermeiden.

Maschinenlesbare Daten: JSON · CSV