Eine Gefühlsliste für Kinder (mit einfachen Erklärungen)
Eine Referenzliste von Gefühlen für Kinder, nach Familien geordnet, mit kindgerechten Erklärungen, um Gefühle zu benennen und darüber zu sprechen.
Ein Gefühl zu benennen ist der erste Schritt, um damit umzugehen. Diese Referenz ordnet häufige Gefühle in Familien mit einfachen, kindgerechten Erklärungen, die du im Gespräch oder beim Vorlesen nutzen kannst.
Grundlegende Gefühlsfamilien
| Familie | Verwandte Gefühle | Einfach gesagt |
|---|---|---|
| Freude | fröhlich, aufgeregt, stolz, dankbar, ruhig | Ein warmes, leichtes Gefühl im Inneren |
| Traurigkeit | einsam, enttäuscht, verletzt, bedrückt | Ein schweres Gefühl, manchmal mit Tränen |
| Wut | frustriert, genervt, eifersüchtig, mürrisch | Ein heißes Gefühl, wenn etwas ungerecht wirkt |
| Angst | besorgt, nervös, schüchtern, ängstlich | Ein aufgeschrecktes Gefühl, wenn etwas unsicher wirkt |
| Überraschung | erstaunt, verwirrt, neugierig, schockiert | Ein plötzliches Gefühl, wenn etwas unerwartet ist |
| Liebe | freundlich, fürsorglich, sicher, verbunden | Ein sanftes Gefühl der Nähe zu jemandem |
So nutzt du diese Liste mit einem Kind
- Benenne, was du siehst: „Es sieht aus, als wärst du frustriert.“
- Nimm das Gefühl an, bevor du das Problem löst.
- Nutze Geschichten, um die Gefühle von Figuren zu erkennen und darüber zu sprechen.
- Halte die Wörter einfach und lass das Kind sie mit der Zeit übernehmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Gefühle sollte ein kleines Kind kennen?
Beginne mit den Grundfamilien – Freude, Traurigkeit, Wut, Angst – und ergänze Nuancen (frustriert, nervös, stolz), wenn das Kind wächst.
Ist es schlecht, Wut oder Angst zu fühlen?
Kein Gefühl ist „schlecht“. Gefühle sind Signale. Ziel ist, sie zu benennen und eine hilfreiche Reaktion zu wählen, nicht sie zu vermeiden.